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Nacht der Flammen und

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Internet-Magazin 06 ...

Reisen und Erholung - Willkommen in Sachsen!

Am Morgen mit Wolken nach

Wolken fliegen Vom Berge und Nebel vergeht, Gedanken fliegen im Wind. Die Straßenbäume warfen eigentümliche, fast gespenstische Schatten. Die Erde zittert. Doch, o weh! Der Gang endet mehr lesen >>>

Morgens, der Tag, die Felder

Polizei? Selbst Polizei! Was hätte denn die da zu thun? Das Deck und das Lootsenhaus bewachen, he? Glaubst du, irgend einer riskiere sein Leben in einer solchen Nacht wegen ein mehr lesen >>>

Ein Algorithmus entscheidet

In der sterilen Kälte der Apex Akademie, abgeschirmt vom grauen Smog der vertikalen Stadt, versprach uns das Network eine perfekte Bildung. Wissen floss direkt, mehr lesen >>>

Der wüthende Sturm

Der wüthende Sturm hatte wohl eben den höchsten Grad der Heftigkeit erreicht. Da es Neumond war und das Nachtgestirn also in Conjunction mit der Sonne mehr lesen >>>

1000 Traktoren rollen durch

Am Freitagmorgen rollten 1000 Traktoren durch Dresden und wurden auf dem Weg zu einem weiteren Umzug von der Polizei begleitet. Am diesem Tag stieg mehr lesen >>>

Dafür erhielt er zwei

gehen. Dann erhob sich der Mutesselim, zum Zeichen, daß diese amüsante Soiree beendet sei. Man sagte sich einige sulminante mehr lesen >>>

Mit Blut getränkten Erde

Sein Gesicht leuchtete wie in überirdischem Glanze. Fern von der Erde, deren Freuden er niemals gekannt, mitten in der Nacht, mehr lesen >>>

Prachtgebäude und Pa

Schimmern hell im Glanz der Sonne; Und der Kirchen hohe Kuppeln Leuchten stattlich wie vergoldet. Summend, wie ein mehr lesen >>>


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Nacht der Flammen und Fackeln

Nun aber begann sich das Leben erst zu regen. Es giebt nichts, womit ich diese Nacht im Thale Idiz vergleichen könnte, diese Nacht der Flammen und Fackeln zwischen himmelan strebenden Felsen, diese Nacht der Fragen und Klagen unter den Verachteten und Geschmähten, diese Nacht unter den Bekennern einer Anbetungsform, deren Grundzug in der irre geleiteten und daher unbefriedigten Sehnsucht nach jenem Lichte besteht, das einst den drei Scheiks leuchtete, die, vielleicht aus dem nämlichen Lande, in dem ich mich jetzt befand, nach Bethlehem pilgerten, um vor der Krippe das Bekenntnis abzulegen: Wir haben im Morgenlande seinen Stern gesehen und sind gekommen, ihn anzubeten. Ich saß bei den Priestern bis lange nach Mitternacht; dann erloschen die Fackeln, und die Feuer fielen zusammen. Nur die beiden Flammen am Denkmale brannten noch, als ich mich unter einem Baume in meinen Burnus wickelte, um den Schlaf zu suchen. Da oben stand die Urne mit den Gebeinen des Heiligen. Dieser Merdes-Scheitan war der Unterrichtetste unter allen seinen Glaubensgenossen, und dennoch hatte er den rechten Weg zur Wahrheit nicht finden können. Wie glücklich sind jene zu preisen, deren Wiege bereits an diesem Wege steht, und doch wie schwer wird es ihnen oft, dieses Glück zu erkennen und zu schätzen! Ich schloß die Augen, und es gelang mir endlich, einzuschlafen; aber ich träumte von Fackelzügen und Salven, von Scheiterhaufen und Urnen, aus denen Gerippe stiegen, die mich, den Christen, mit Grinsen umtanzten. Sie wollten mich ergreifen; da aber erschien der Pir Kamek, wehrte sie von mir ab und sagte: Er hat ein heiliges Kitab, darinnen geschrieben steht: Oghuldschikler, sizi oranizde sewyn-iz Kindlein, liebet euch untereinander! Schlaf ist weg und keiner steht mir bei. Es ist der launige Phantasus, Ein wunderlicher Alter, Folgt stets seiner närrischen Laune; Sie haben ihn fest-gebunden, Daß er nur seine Possen läßt. […] Mehr lesen >>>


Quelle des Verlustes aller Menschlichkeit

Der Privatbesitz, so dachte er, während er gestoßen und geschoben wurde und schwitzend immer weiter inmitten der Menge ging, der Privatbesitz: er war die Quelle allen Unrechts und allen Unheils. Der Privatbesitz und der aus ihm und seiner Natur resultierende Zwang, ihn zu erhalten und unablässig zu vergrößern und zu vermehren: dies war die Quelle des Verlustes aller Menschlichkeit und die Ursache von Kriegen, Verteilungskämpfen und der schonungslosen Ausbeutung unserer natürlichen Ressourcen! Und kopfschüttelnd resümierte er, daß erst derjenige, der es nach den vielen kläglich gescheiterten Versuchen endlich wirklich fertig brächte, den Privatbesitz abzuschaffen, die Fratze der Menschheit wieder in ein Antlitz verwandeln würde, denn nicht Macht und Besitz waren die zentralen Attribute, die den Menschen zum Menschen machten, sondern Güte, Solidarität und Selbstlosigkeit! Denn der Mensch sollte zu allererst Mensch sein, Mitmensch, ein gesellschaftliches Wesen also und kein Kaufmann! Diese aber, die ihn hier überall umgaben, die ihn drängten und schoben und die schreiend überall in der Hitze des Mittags auf dem Marktplatz ihre Waren anpriesen: sie waren Kaufleute und erst danach, wenn überhaupt noch, Menschen und Mitmenschen. Und daher war diese Gesellschaft keine Gesellschaft mehr, in der man sich solidarisch zueinander verhielt, sondern nur noch eine Ansammlung von Individualisten, von Kaufleuten, die unablässig ihre privaten Profitraten hoch rechneten und versuchten, sich gegenseitig übers Ohr zu hausen. Einen solchen anarchistischen und inhumanen Zustand als den höchsten Grad der Freiheit zu preisen, das mußte bereits an krankhafte Perversion grenzen. Ebenso wenig, wie der zynische Spruch in der schmiedeeisernen Tür von Buchenwald, "Arbeit macht frei!", je zur Freiheit geführt hatte, sondern nur zur Freiheit von einem menschenwürdigen Dasein und letztendlich zur gänzlichen Freiheit vom Leben, nämlich zum Tode! […] Mehr lesen >>>


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Die Straßen von Dresden Auf meinem zufälligen Stadtspaziergang wurde ich von meinem Bauchgefühl und meinem Herzen geleitet. Die schweren Klöße und das köstliche […]
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