Meeresweiten
Spät noch, wenn schon längst verklungen Alle Saiten am Klavier, Zittert noch, was du gesungen, Durch die tiefste Seele mir; Führt mich über […] Mehr lesen
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Spät noch, wenn schon längst verklungen Alle Saiten am Klavier, Zittert noch, was du gesungen, Durch die tiefste Seele mir; Führt mich über […] Mehr lesen
Mehr lesenDie Schleckerbißlein, die dem Fraß In seinen Wanst geflogen, Die werden ihm da ohne Maß Mit Haken rausgezogen. Er muß sich würgen in der Pein […] Mehr lesen
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Mit den besten Wünschen und einer Prise Abenteuerlust aus den stillen Ecken der Welt,
Ihr Entdecker der Geheimnisse und Sammler von Lebensmomenten.
*Der geneigte Leser möge verzeihen, dass manche Pfade dieser Erzählung nicht mehr betreten können, da sie von Zeiten, Kriegen, Umbenennung oder Vergessen überwuchert wurden. Einst klangvolle Namen liegen nun unter Schichten von Erinnerungen, Rechtschreibreformen und Staub der Zeiten. Doch vielleicht sind es gerade diese Zwischenräume, wo sich die wahre Magie verbirgt.
Quellenangaben:
Inspiriert von einer Zugverspätung am Haltepunkt Cotta und dem Licht, das durch ein glasloses Fenster fiel.
Sagen und Legenden aus Sachsen – sagen.at
Wikipedia – Tempelarchitektur im europäischen Kulturraum
Lexikon der Wehrmacht – Ortsveränderungen und Kriegsfolgen
Meyers Konversations-Lexikon, 3. Auflage 1874–1884
Die gegen Ende des Jahres nochmals tagende Ständeversammlung nahm am 25. Novbr. das Gesetz über Aufhebung des Lehnsverbandes an welches die Oberlehnsherrlichkeit unentgeltlich mehr lesen >>>
Der Ort, an den ich hin wollte, war ein ziemlich steiles Felsenriff oder Hügel ungefähr vierzig Fuß hoch. Es ward uns schön sauer, hinauf zu klettern, der Abhang war so mehr lesen >>>
Seine Majestät hatte nämlich im Geheimen Rat beschlossen, mich dorthin transportieren zu lassen. Ich antwortete in wenig Worten. Allein, was half mir das? Deshalb mehr lesen >>>
An Lethens hochbeglücktem Strand verhallt Der Seufzer der Unglücklichen, hinieden Droht neue Marter stets dem Lebensmüden. Der, der auf diesem mehr lesen >>>
Wo meine Schritte vor Eleusis stauben, weil laue Luft den Wandernden bemüht, erwarten Frohgesinnte uns in Lauben. Von Demeters Verheißungen mehr lesen >>>
Mobile Einbürgerungshilfe für Aliens an einem Regentag, so trüb, grau und naß ist die Welt der Erdlinge. Wir sind gelandet. Genau mehr lesen >>>
Da schaut ich weinend aus meinem Kerker Hinaus in das Leben durch düstern Erker, Und unten sah ich den Lenz sich breiten, mehr lesen >>>
Mit Rosen, Zypressen und Flittergold Möcht ich verzieren, lieblich und hold, Dies Buch wie einen Totenschrein, Und mehr lesen >>>
Und ob ein flammend Sehnen mich aus den Schranken zog, ob meine Lust zur Qual ward, mich manche Hoffnung mehr lesen >>>
1542 kam es wegen der in Wurzen ausgeschriebenen Türkensteuer sogar zu einer Kriegsdrohung, dem mehr lesen >>>
Nicht im unwirtbaren Raum flammt die Glut der Sonnenwende, unsrer Kinder zarte Hände mehr lesen >>>
Er hat beim Pokern einen Frachtballon gewonnen und versucht sich nun als mehr lesen >>>
suchte Pencroff noch immer sein verlorenes Büchschen. Er ging mehr lesen >>>
Harem sein so groß wie große Wirtshaus! He, Huck? mehr lesen >>>
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Und aus den Wolken langt es sacht, mehr lesen >>>
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Spät noch, wenn schon längst verklungen Alle Saiten am Klavier, Zittert noch, was du gesungen, Durch die tiefste Seele mir; Führt mich über Meeresweiten, Söhnt mich aus mit dem Geschick Und verknüpft mir alle Zeiten Mit dem schönsten Augenblick. Ja, noch mit der tiefen Wunde, Die dein ernstes Wort mir schlug, Preis' ich ewig hoch die Stunde, Die dich mir entgegentrug. Frevel wär' es, mehr zu sagen, Doch es kühlt die bange Glut, Daß wir auch noch im Entsagen Uns verstehn - ach, gar zu gut! Quelle: Erste Liebe Ausgewählte Gedichte - Hermann von Lingg - 1905 www.zeno.org Zenodot Verlagsgesellschaft mbH Ein Augenblick - was sollte man unbedingt beachten? Keinen Augenblick wurde die Reform unterbrochen, vielmehr auch auf das Gebiet der Diözesaneinteilung ausgedehnt, wobei dem Kaiser ernstlichere Schwierigkeiten den deutschen Kirchenfürsten gegenüber entstanden, deren Rechte in den österreichischen Erbländern aufgehoben worden waren. In bezug auf Josephs Reformen im Justizwesen zeigte sich der unruhige Geist und der stets wachsende Widerspruch der Verordnungen besonders nachteilig. So wurde die Todesstrafe erst aufgehoben und in solche Strafen verwandelt, die, wie Schiffziehen und Gassenkehren, die öffentliche Meinung gegen sich hatten; bald aber führte eine neue Ordonnanz die Todesstrafe wieder ein. Dagegen verdienen Josephs Schöpfungen für das Wohl der Armen und Leidenden: Kranken- und Irrenhäuser, Gebär- und Findelanstalten, Waiseninstitute, Besserungsanstalten, Institute zur Heranbildung von Militärärzten, uneingeschränktes Lob. Er legte den Grund zu einem bessern und gerechtern Steuersystem, das aber vielfach Widerspruch erregte, weil es den Adelsvorrechten entgegentrat und alle ständischen Privilegien beseitigte, aber auch dem Bürger nicht passte, der in der Einschränkung der Konsumtionsfähigkeit des Adels seinen Nachteil erblickte. […] Mehr lesen >>>
Die Schleckerbißlein, die dem Fraß In seinen Wanst geflogen, Die werden ihm da ohne Maß Mit Haken rausgezogen. Er muß sich würgen in der Pein Und unaufhörlich kröcken, Das Bier muß raus und auch der Wein, Sollt er gleich bald verrecken. Der Durst und Hunger plaget ihn Und, wie er hier gesessen, So hat er da auch noch den Sinn Zum Saufen und zum Fressen. Man gibt ihm aber nichts als Kot Und Eiter von den Wunden, Das ist sein Trank und täglich Brot All Augenblick und Stunden. Der Zorn muß aller Teufel Zorn Auf seinem Kopfe tragen Und zu allm ihrem Schnurrn und Purrn Auch nicht ein Wörtlein sagen. Er brennt, er flammt, er schnaubt, er gischt, Bleibt ewiglich zerrüttet, Weil er hier alls mit Grimm vermischt Und ohn Vernunft gewütet. Der Faule, der nichts Gutes tat Noch jemals wollte beten, Der wird gepeitscht mit scharfem Draht Und jämmerlich zertreten. Es sind deshalb zwei Willen, weil der eine derselben nicht ein ganzer Wille ist und der eine nur hat, was dem andern fehlt. Noch ganz am Ende ist Dante ein Beunruhigter, der nicht aufhören kann, Fragen zu stellen, und der in dem Augenblick, wo ihm die absolute Gewissheit zuteil wird oder zuteil werden würde, das Bewusstsein verliert, so dass die Erinnerung an das Ungeheure nur noch bruchstückhaft gegenwärtig ist und die Dichtung, das Imaginäre, an die Stelle des Erfahrenen treten muss. Es scheint kein Zufall, dass im frühen 14. Jahrhundert, als Dante sein Werk verfasste, Giotto in Padua die Kapelle des Kaufmanns Scrovegni ausmalte und so ein malerisches Gesamtkunstwerk herstellte, das noch ganz im Bann der Religion steht und dennoch eine neue Dimension auf sich selbst bezogener Kunst verwirklicht. […] Mehr lesen >>>
Der Domplatz, so vertraut und belebt, taucht in die Nacht. Die Lichter der Gaslaternen tauchen das uralte Pflaster in ein warmes, fahles Licht. Doch als die letzte […]
Ein schmaler Umschlag ohne Absender, ein unerwartetes Päckchen Hoffnung in der bleiernen Leere des Lebens. Ein Jahr war vergangen, seit die Stille die einzige Antwort […]
Die Welt war eingekapselt in der trockenen Stille der Wohnung, bis ein ungestümer, beinahe unwiderstehlicher Impuls einen Mann in das lebendige Chaos hinauszog. Es war […]