Fabeltiere
Basilisken und Vampire, Lindenwürmer und Ungeheuer, solche schlimme Fabeltiere, die erschafft des Dichters Feuer. Aber dich und deine Tücke, Und […] Mehr lesen
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Basilisken und Vampire, Lindenwürmer und Ungeheuer, solche schlimme Fabeltiere, die erschafft des Dichters Feuer. Aber dich und deine Tücke, Und […] Mehr lesen
Mehr lesenDie leuchtenden Blüten an der Straßenbahnhaltestelle Rathaus Pieschen begrüßen mich und versprechen einen vielversprechenden Start. Während ich […] Mehr lesen
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Mit einem märchenhaften Lächeln und den besten Abenteuerwünschen,
Ihr Geschichtenerzähler aus den skurrilen Wäldern des Spreewalds.
*Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen mehr als 100 Jahre, durch den ersten und zweiten Weltkrieg, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Quellenangaben:
Inspiriert von den Erinnerungen an eine herbstliche Spreewaldtour
Der Sagenschatz des Königreichs Sachsen,
Meyers Konversations-Lexikon 3. Auflage 1874 - 1884
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
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Basilisken und Vampire, Lindenwürmer und Ungeheuer, solche schlimme Fabeltiere, die erschafft des Dichters Feuer. Aber dich und deine Tücke, Und dein holdes Angesicht, Und die falschen frommen Blicke das erschafft der Dichter nicht und dann bin ich gestürzt. Und das ist nicht allein die Schuld des Windes. Sieh mal da! Das Buch der Lieder ein Lyrisches Intermezzo sagte der Rabe. Dein großohriger Hund ist auf meiner Schulter. Wenn in der schottischen Ballade kurz berichtet wird, der kleine Vogel sei über die tobende See geflogen, so hat Sankt Oswalds Rabe auf Flug und Rückflug über das wilde Meer eine gründlich durchgeführte Reihe von Abenteuern zu bestehen, Ermattung, Hunger, Gefangenschaft bei den Meerweibern, Sturm, Versinken des Ringes in den Meeresgrund. Wendet man zuletzt von der größeren Dichtung sich zum deutschen Volksliede zurück und vergleicht man diese beiderlei Darstellungen, so zeigt sich dort in epischer Breite die Gesandtschaft des Raben als Königsboten, hier in raschem Liedesschwunge der Nachtigallflug von der Linde, und doch hat auch das kleine Lied, in seiner Weise, den Goldschmied, den Ring, die Bewirtung, die Jungfrau am Fenster und ihre Gegengabe. Karolus Magnus der weltberühmte Kaiser hat dreißig ganze Jahre einen scharfen Krieg geführt wider die Sachsen so dazumal im blinden Irthum lebten, und die Götzen angebetet, er hat auch bei Herresburg mirakuloser Weis den Sieg wider dieselben erhalten, als er den abgöttischen Tempel Hermensaul genannt, zu Boden geschleifet, und anstatt dessen dem wahren Gott einen Tempel aufgericht. Ich glaube auch, daß der Herr und Heiland dem Petro hätte keinen Verweis geben, auch ihm den entblößten Säbel ins Leder zu stecken nicht befohlen, als er ihn so heldenmüthig wollte schützen, indem er den Malchum zwischen die Ohren gehaut, ich glaube der Herr hätte solche Eifer und Guraschi vielmehr gelobt, und hervorgestrichen, wann Petrus kein Geistlicher wäre gewesen, dem weit besser anständig das Brevier als das Rapier. […] Mehr lesen >>>
Die leuchtenden Blüten an der Straßenbahnhaltestelle Rathaus Pieschen begrüßen mich und versprechen einen vielversprechenden Start. Während ich durch die Straßen schlendere, entdecke ich einen kuriose Sensenmann und frage mich, wo er wohl seine Stiefel verloren hat. Weiter geht es durch die Straßen, vorbei der Graffiti an einer Hauswand, an einem Geschäft mit 50% Nachlass auf alles wegen Geschäftsaufgabe und einem florierenden Ali Baba Kebab Haus, wo ich den Wandel der Zeiten in dieser Ecke von Dresden beobachte. Ich erreiche schließlich die Ruine des Sachsenbads, das einst prächtige Bauvorhaben, das leider vom Zahn der Zeit gezeichnet wurde. Ich setze meinen Weg fort, vorbei an den vorbeifahrenden Straßenbahnen und dem geschäftigen Treiben um mich herum. Es ist, als würde die Stadt atmen, pulsieren und leben - ein Ort voller Geschichten, die darauf warten, entdeckt zu werden. Doch plötzlich verändert sich die Stimmung. Dunkle Wolken ziehen auf und ein kühler Wind lässt die Blätter der Bäume rascheln. Ich spüre eine unheimliche Präsenz, als ob mich jemand beobachtet und verfolgt. Ich beschleunige meinen Schritt und laufe weiter durch die Straßen, vorbei an verlassenen Gebäuden und leeren Plätzen. Der morbide Charme der verfallenen Architektur wirkt bedrohlich und unheimlich. Ich höre das Quietschen von Ratten und das Knacken von Holz in der Ferne. Als ich die Sternstraße erreiche, kehrt endlich Ruhe ein. Ich atme erleichtert auf und suche Schutz in einem kleinen Café. Ich bestelle einen Kaffee und lasse meinen Blick durch den Raum schweifen. Überall hängen bunte Bilder an den Wänden, ein Kontrast zu den tristen Straßen draußen. Doch das Gefühl, beobachtet zu werden, lässt mich nicht los. Ich spüre, dass ich hier nicht sicher bin und beschließe, weiterzugehen. Der Regen hat eingesetzt, doch ich ziehe meine Kapuze tief ins Gesicht und mache mich auf den Weg zurück nach Pieschen. Ich spüre, wie meine Schritte schneller werden, als ich die verlassenen Straßen entlanglaufe. Die Dunkelheit um mich herum wird immer undurchdringlicher, und ich fühle mich verloren in dieser fremden Welt. Doch ich gebe nicht auf, sondern laufe immer weiter, bis ich endlich die bekannten Straßen von Pieschen erreiche. Ich kehre zurück zur St. Markuskirche und lasse mich auf eine Bank fallen. Mein Herz rast, mein Atem geht schnell und ich bin erschöpft. Doch ich bin auch glücklich, denn ich habe das Abenteuer überstanden und eine neue Seite dieser Stadt entdeckt. […] Mehr lesen >>>
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