Enthüllung des
Die Enthüllung des Goethe-Schiller-Denkmals und die Grundsteinlegung zu einem Karl-August-Denkmal am 100jährigen Geburtstage des Großherzogs Karl […] Mehr lesen
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Auf seiner Lippe der erste Flaum,
In seinen Augen die erste Liebe.
Er schnitt ein Herz in die Rinde ein,
Das sollte Denkmal und Rahmen sein,
Darein er ihren Namen schriebe.
Und lächelte dazu.
Sprach ich: Hör, du,
Was tust du so?
Sprach er: Mich macht die Liebe froh.
Das wachsende Leben soll umschließen
Den Namen, der mein Herz umschließt.
Des Lebens Säfte sollen ihn durchfließen,
Der wie ein Glücksschwall mich durchfließt.
Dies soll ein Sinnbild meiner Liebe sein:
Stark wie der Baum ist sie und also rein
Wie seine Säfte, die in tausend Blüten
In jedem Jahre neu sich offenbaren;
Von jungen Jahren bis zu alten Jahren
Will ich als Heiligtum sie selig hüten.
Quelle: Otto Julius Bierbaum
Gesammelte Werke München 1921
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Die Enthüllung des Goethe-Schiller-Denkmals und die Grundsteinlegung zu einem Karl-August-Denkmal am 100jährigen Geburtstage des Großherzogs Karl August (3. Sept.) veranlaßten glänzet, de Feierlichkeiten in Weimar. Am 1. und 2 Oct. trafen in Weimar die Kaiser von Rußland und Österreich zusammen, und es blieb dieses unmittelbar auf die Stuttgarter Zusammenkunft folgende Zusammentreffen nicht ohne Einfluß auf die gegenseitige Stellung der beiden Großmächte. Von den Folgen der englisch-amerikanischen Handelskrisis blieb auch das Großherzogthum Sachsen-Weimar, namentlich dessen hauptsächlichste Fabrikstadt Apolda, nicht verschont. Im Südwesten des Hellers befinden sich die Reste des Hauptmann-Hirsch-Denkmals. Am 7. Oktober 1822 kam er am früheren Standort des Denkmals bei einem Reitunfall ums Leben. Hauptmann des Artillerie-Corps und Ritter des Sanct Heinrichs Ordens J. B. J. Hirsch von seinen trauernden Waffenbruedern den 7. October 1822 und ist heute teilweise unleserlich. Das klassizistische Grabdenkmal wurde bald nach seinem Tod von Franz Pettrich geschaffen und ähnelte in seiner Ausführung dem Dresdner Moreau-Denkmal. Es befand sich wenige Meter östlich des alten Verbindungsweges von Dresden nach Rähnitz, der heutigen Radeburger Straße, und rund 200 Meter nördlich der heutigen Einmündung der Stauffenbergallee. Das Denkmal stand auf einer etwa vier mal vier Meter großen, von einem einfachen Eisenzaun eingefassten Grundfläche. Diese war gegenüber der Umgebung um zwei gemauerte Sandsteinquaderreihen erhöht. Das Hauptmann-Hirsch-Denkmal, kurz Hirsch-Denkmal, bestand aus einem Sockel in Form eines Pyramidenstumpfs, auf dem sich der beschriftete quaderförmige Gedenkstein befand, der wiederum von einem übergroßen Helm bekrönt war. Innerhalb der Einfassung stand unmittelbar neben dem Denkmal eine mächtige Robinie. Gegen Ende des Zweiten Weltkrieges wurde es 1945 stark beschädigt und später abgetragen. Die letzten Reste verschwanden im Zusammenhang mit dem vierspurigen Ausbau der Radeburger Straße zum Autobahnzubringer in den 1970er Jahren. Lediglich der eigentliche Gedenkstein wurde auf der anderen Straßenseite, in der Nähe der Einmündung Hellerhofstraße, wieder aufgestellt. Gegenwärtig (Stand: 2014) ist das Hauptmann-Hirsch-Denkmal zugewachsen und befindet sich in schlechtem Zustand. […] Mehr lesen >>>
Als die Geisterstunde hallet, Da rafft Anne sich empor, Horch, ein leises Klatschen schallet In ihr aufgeregtes Ohr. Schnell eilet das Mädchen auf düsteren Wegen Den Armen des harrenden Ritters entgegen. Fremde Vogelstimmen aus dem Wald, freier Blick in alle Richtungen. Das Firmament ist das Konzept, den Anblick des sichtbaren (blauen) Himmels beziehungsweise den Sternenhimmel und eine Fülle astronomischer und Wetterereignisse in ein protowissenschaftliches Modell zu fassen. Der Name steht zu lateinisch firmamentum Befestigungsmittel, und beschreibt die Vorstellung, die Sonne und andere Himmelskörper und -erscheinungen wären an diesem festgemacht. Das Firmament wäre dann derjenige feste Teil, der noch der physischen Sphäre angehört; darüber oder dahinter begänne der eigentliche Himmel, die Lokalisierung des Überirdischen und Göttlichen. Im Osten, fast parallel zur Milchstraße und sehr steil in den Himmel ragend: Das Zodiakallicht. Unser Standort (16,18°S; 144,75°O) ist fast unwirklich gut: Platz im Überfluss, Abstand zum nächsten Beobachter: 30m. Das Firmament bildete dann eine Trenn- oder Verbindungs-Schicht der irdischen Welt zu höheren Mächten. Wissenschaftsbilder im August, Grauenvoller Opferkult, wundervolles Firmament und die Vögel, obwohl aus dem Meere geboren, mehren sich auf der Erde. Darüber ein Zauber-Firmament: Milchstraße durch den Zenit, in dessen Nähe Orion; Crux weiter Richtung Südosten. Die Wasser haben dies erzeugt, aber in deinem Worte. Der Mond war sein Gestirn, in dessen Silberlicht dünkte ihm die Natur wunderbar geheimnisvoll, zum Träumen und Sinnen geeignet. In seinem Schlafzimmer zu Hohenschwangau schien ein künstlicher Mond auf sein Bett, ein künstliches Firmament erglänzte an der Decke, imitierte Orangenbäume umstanden sein Lager, ein Wasserfall rauschte ihn in den Schlaf. […] Mehr lesen >>>
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